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Leserbrief zur Wahl am 27.03.2011:

Den Mitbügern der einzelnen Büdinger Stadtteile möchte ich vor den Wahlen am 27.03.2011 noch einmal sagen, dass sie sich gut überlegen sollten, wem sie ihre Stimme für die Stadtverordnetenwahlen geben.

Allein schon, wenn man bedenkt, was FDP/FWG, Grüne und die CDU mit uns Diebachern gemacht haben, wie sie uns für Straßenrückbau und Kanalerneuerung zur Kasse bitten wollten und welche Aussprüche sie getan haben, alleine schon bei unserer Demo am 19.03.2010.

Wenn ein Diebacher zu Unrecht angegriffen und niedergemacht wurde, nur weil er Fehler aufdeckte und sich voll Tatkraft für seine Mitbürger einsetzte und zusammen mit dem Ortsvorsteher, dem Ortsbeirat, Pro Vernunft und SPD mit aller Macht für die billigere Ausbauvariante und gegen den grundhaften Ausbau einsetzte.

Da kann doch in der Büdinger Verwaltung etwas nicht in Ordnung sein, zumal die Mitarbeiter nicht mehr mit uns reden durften, vom Bürgermeister einen „Maulkorb“ verpasst bekamen, anstatt dass versucht wurde, alte Fehler anzuerkennen und so gut es ging in Ordnung zu bringen und die Diebacher zu unterstützen.

Wenn ein Mitglied der Stadtverordnetenversammlung den Ausspruch tut: „Von mir aus kann ein Kindergartenplatz die Eltern 400 € kosten.“

Wer ein großes Sportzentrum plant, ohne zu überlegen, welche Kosten auf den Steuerzahler zukommen, obwohl der Kreis und das Land Schulträger sind, kann nicht die Verantwortung zur Führung der Stadt Büdingen übernehmen.

Wenn die einzelnen Ortsteile nur Zahlmeister für die Stadt selbst sein sollen, ohne dass für den einzelnen Ortsteil etwas getan wird, kann das auch nicht in Ordnung sein.

Also liebe Mitbürger, überlegt gut, wo Ihr am 27.03.2011 Euer Kreuzchen macht, denn es kann morgen Euren Stadtteil treffen.

Haltet zusammen, denn gemeinsam sind wir stark, um für unsere Rechte in der Stadt Büdingen zu kämpfen.

Denn, wer finanziell nicht in der Lage ist, die vorhandenen Einrichtungen, z. B. Kindergärten, Bürgerhäuser, Hallenbad zu erhalten, kann nicht ernsthaft daran denken wollen, zu Lasten der Bürger, neue Millionen-Projekte zu planen und bauen zu wollen, auch wenn 2/3 bezuschusst werden. Auch 1/3 will bezahlt werden.

Noch eins: Egal, ob Ihr für die Schuldenbremse seid, oder nicht, die Regierung kann doch machen, was sie will, wenn man liest, wie biegsam dieses Gesetz aussehen soll.

Roswitha Engel

Herrnhaager Str. 2

63654 Büdingen-Diebach a.H.

Pro Vernunft