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Leserbrief zum Artikel „Ein Bürgermeister, der nicht in übliche Schablonen passt“ vom 31.10.2011

http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/11310225.htm

Keine Schablone passt!

Der Mensch Erich Spamer feierte am 31.10. seinen 60. Geburtstag. Dafür herzlichen Glückwunsch!

Mag sein, dass der Bürgermeister Spamer keiner politischen Auseinandersetzung aus dem Weg geht und es mag, wenn es um ihn herum kracht. Nur dass diese Arbeit dem Wohl der Bürger dient ist zurzeit nicht zu erkennen. Es sei denn, es sind einzelne Bürger gemeint, denn für die Gemeinde sieht es finster aus. Seit seiner ersten Wahl 2005 wurden die Schulden der Stadt verdoppelt und liegen bei fast 60 Millionen Euro. Wenn er so noch 20 Jahre weiterwirtschaften möchte, wird auch kein Schuldenschnitt wie in Griechenland mehr helfen. In der Stadtverordnetensitzung am letzten Freitag wurde der Haushaltsplanentwurf für 2012 vorgelegt. Da hätte er rhetorisch überraschen und mit markigen Worten erklären können, wieso der Kassenkredit von 10 auf 15 Millionen Euro erhöht werden muss. Leider musste er aber zu einer Feierlichkeit nach Herzberg. Mag sein, dass Bürgermeister Spamer noch die Luftherrschaft über die Stammtische besitzt, was er ja am Düdelsheimer Markt auf einem Biertisch stehend vorgeführt hat aber selbst dieser Erfolg wird nur durch neue Schulden erzielt, denn alle städtischen Märkte und Feiern sind höchst defizitär.

Bei der Fertigung von Werkstücken spricht man von Ausschuss, wenn sie in keine Schablone passen. Hoffentlich ist das bei Bürgermeistern anders. 

Reiner Hornung

Pro Vernunft

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