Pro-Vernunft.de

Dieser Leserbrief nimmt einen vorangegangenen Leserbrief der Schulleiterin des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums zum Anlass.

 

Sehr geehrte Frau Dr. Gebauer,

es wurde 1995 zum Kauf des Grundstücks am Dohlberg kein spezieller Kredit aufgenommen. Dies musste der Bürgermeister am 20.01. in der Stadtverordnetensitzung auf unsere Nachfrage zugeben. Also können Sie auch nicht von jährlich 50.000 Euro Zinsen schreiben. Richtig ist allerdings, dass die Stadt schon seit vielen Jahren auf Pump lebt, sonst wäre die Verschuldung nicht bei fast 50 Millionen Euro. 

Am 10.12. wurde zum Thema Sportzentrum in der Stadtverordnetenversammlung demokratisch abgestimmt und abgelehnt. Die Punkte, die Sie dabei aufführen, waren uns

alle bekannt. Der Bürgermeister legte gegen den Beschluss Widerspruch ein. Für mich völlig unverständlich und missbräuchlich. Also mussten wir am 20.01. noch einmal beschließen und wieder wurde demokratisch abgestimmt und abgelehnt. Nicht, weil jemand gegen das Projekt ist, sondern weil wir es uns einfach nicht leisten können. Es muss endlich Schluss damit sein, dass mehr Geld ausgegeben wird, wie wir einnehmen. Die Stadt Büdingen steht kurz vor einem finanziellen Kollaps. Das Girokonto ist, wenn alle Rechnungen bezahlt sind, mit 9 Mio. Euro überzogen

Sie als Direktorin des Gymnasiums müssten eigentlich dafür sorgen, dass dies den Schülern auch so übermittelt wird, denn diese müssen, sofern sie Büdinger sind, die Zeche später einmal zahlen. Ich glaube, dann nehmen sie den Fußweg zur Bruchwiese gerne in Kauf.

Gunnar Bähr

Am roten Weg 6

63654 Büdingen-Calbach

Fraktion Pro Vernuft

 

Pro Vernunft